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Spielberichte - TSV/FC Korbach

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Spielberichte
TSV/FC Korbach verliert erstmals seit zehn Spielen – 0:1 bei Wolfhagen II
Ein Rückpass von Kevin Walger leitet das entscheidende Gegentor bei der Niederlage in Wolfhagen ein. Danach findet der TSV/FC Korbach auf einem tiefen Platz kein Mittel, um den Ausgleich zu erzielen.

Mit dem 2:1-Sieg der SG Neukirchen im Spitzenspiel der Fußball-Gruppenliga 1 hat sich ein starkes Trio an der Spitze gebildet, das dicht beisammen liegt. Der TSV/FC Korbach musste den Kontakt vorerst abreißen lassen, weil es gestern die erste Niederlage seit zehn Spielen gab – 0:1 (0:0) beim FSV Rot-Weiß Wolfhagen II, der seinerzeit mit dem dritten Dreier in Folge ins Tabellenmittelfeld aufrückte.
Als ärgerliche Niederlage stufte Martin Wagner das überraschende Ergebnis ein. „Unter anderem hat uns der Faktor Platz vor Aufgaben gestellt, die wir nicht lösen konnten, vor allem in der zweiten Halbzeit“, erklärte Korbachs Coach, der aber die Schuld beileibe nicht allein der „weichen Wiese“ geben wollte, mit der freilich beide technisch gut aufgestellten Mannschaften klarkommen mussten.
Wenn man viel Ballbesitz hat, wie auch gestern wieder der TSV/FC, macht das die Sache aber auch nicht leichter. Erleichtern hätten sich die Korbacher die Lage können, wenn sie das Führungstor hinbekommen hätten mit ihren regelmäßigen Strafraumaufenthalten. „Aus dieser Dominanz mussten wir zumindest ein Tor machen bis zur Pause“, wusste Wagner, der dieses Mal Julian Ochner für den erkrankten Christian Schmid in die Innenverteidigung stellte.
In Durchgang zwei begann der Gast mit zwei Durchbrüchen über außen, aber der freistehende Mitspieler wurde nicht gefunden. Stattdessen führte nach 53 Minuten der effektive Gastgeber. Kevin Walger spielte auf Höhe der Mittellinie einen zu unscharfen Rückpass, FSV-Stürmer Alex Trailing war einen Tick schneller am Ball, ging dann auch an TSV-Keeper Sören Beckmann vorbei und setzte den Ball an den Pfosten. Aber im zweiten Versuch war er drin.
Nun ist so ein 0:1-Rückstand nicht neu für Korbach, aber dieses Mal war ein Nachlegen nicht drin, auch nicht durch Wechsel von der Bank. Während die Wolfhager leidenschaftlich verteidigten und das 2:0 verpassten, versuchten sich die Hansestädter, nachdem sie zehn Minuten zum Wiederaufrappeln gebraucht hatten, am Ausgleich. „Wir hatten aber nicht die Klarheit in den Torchancen“, sagte Trainer Wagner.

Quelle: Waldeckische Landeszeitung vom 26.10.2026
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